Veranstaltungen

amazing grace

amazing grace

22. Februar 2025 / 19:30

(Einführungsvortrag: 19:00)

Stella Jones (Vocals)
Christoph Richter (Keyboards)

Musik von Hoffnung, Freude und Glauben

Dieser Abend steht ganz im Zeichen des Gospels. Die international erfolgreiche und vielseitige Sängerin Stella Jones ist bei uns zu Gast. Mit ihrer kraftvollen Stimme und charismatischen Ausstrahlung bringt sie gemeinsam mit Christoph Richter am Keyboard die Magie und Energie dieser Musik auf die Bühne. Stella Jones, bekannt aus Projekten wie dem Eurovision Song Contest und ihrer Zusammenarbeit mit Künstlern wie Gloria Gaynor und Chaka Khan, begeistert mit ihrem facettenreichen Gesang und ihrer charismatischen Bühnenpräsenz.

Das Konzert findet im Gedenken an die prägende Musikpädagogin Marlies Richter-Friedrich (†2024) statt.


vom rand zur mitte

vom rand zur mitte

7. März 2025 / 19:00

(Einführungsvortrag: 18:30)

Ensemble Treibhoiz (Leitung: Michael Strauß)
Krassimir Kolev (Malerei)

Geschichten in Wort, Klang und Bild

„Außergewöhnliche Texte von außergewöhnlichen Menschen, umrahmt von einfühlsamer Musik“ – ein Abend, der Vielfalt und Inklusion feiert. Das Projekt ›Vom Rand zur Mitte‹ gibt Menschen mit Down-Syndrom eine Bühne. Ihre Texte werden von Manuela Seidl vorgetragen, begleitet durch das Ensemble Treibhoiz – mit einer Klangfarbe von Wiedererkennungswert. Parallel dazu zeigt die Ausstellung „Art inklusiv“ zeigt Werke von Krassimir Kolev, der zwölf Menschen mit Down-Syndrom porträtierte. Seine Bilder erzählen berührende Geschichten und machen Persönlichkeiten sichtbar.

(Ausstellungsdauer bis 11.4.2025, zu den Öffnungszeiten)


bleu/deeper

bleu/deeper

23. März 2025 / 18:00

(Einführungsvortrag: 17:30)

Lorenz Raab (Trompete, Flügelhorn)
Ali Angerer (Tuba, Dulcimer)
Rainer Deixler (Schlagzeug)

Feinsinnige Klangreise

Bleu, nicht Blue. Hier geht es nicht um Traurigkeit, sondern um die Melancholie filigraner Töne. Seit über 20 Jahren loten Lorenz Raab, Ali Angerer und Rainer Deixler als Trio neue Klangwelten aus. Raabs Trompete erzählt gelassen, Angerers Tuba und elektrische Dulcimer schaffen spannende Kontraste, während Deixlers Schlagzeug mit feinen Akzenten den Puls gibt. Ihr aktuelles Album Deeper ist die Quintessenz gemeinsamer Jahre – reduziert, doch voller Tiefe, Improvisation und Harmonie. Eine zarte, melancholische Schönheit, die zum Lächeln anregt.


lumen in vanitate

lumen in vanitate

6. April 2025 / 18:00

(Einführungsvortrag: 17:30)

Ensemble Sonocto
capella incognita
Marcus Hufnagl (Leitung)

Musik des Lebens – Licht in der Vergänglichkeit

Norddeutsche Barockkantaten von Nicolaus Bruhns, Dieterich Buxtehude, Franz Tunder und Matthias Weckmann stehen im Zentrum dieses Konzerts. Die Werke des Frühbarocks thematisieren die Vergänglichkeit des Lebens und bringen zugleich Zuversicht und Trost zum Ausdruck. Bibeltexte und geistliche Poesie bilden die Grundlage dieser Kirchenmusik, in der das Wort als Träger der Musik dient. In kleiner Besetzung und auf Originalinstrumenten entfaltet sich ein klanglicher Dialog zwischen spiritueller Tiefe und musikalischer Ausdruckskraft.


poesie + spiritualität

poesie + spiritualität

25. April 2025 / 19:00

Johannes Schmid (Diskussionsleiter)
Autor:innen (Lesungen)
Marcus Hufnagl (Illustration, Orgel)

Eine Spurensuche

Anlässlich der Vorstellung der nunmehr neunten Ausgabe der Brache – Hefte für Poesie setzen sich die Herausgeber mit den Verflechtungen von Lyrik und Spiritualität auseinander.

Die Brache widmet sich seit 2021 der zeitgenössischen Poesie in allen ihren Erscheinungsformen und fördert ihr Wachstum und Gedeihen mit eingereichten Beiträgen.

Einem Gespräch mit Marcus Hufnagl, dem Illustrator des Heftes, folgt eine Lesung der aktuellen Texte mit Orgelimprovisationen. Eine Gesprächsrunde unter der Leitung von Johannes Schmid diskutiert das dem Veranstaltungsort angemessene Thema des Abends.

Kunstausstellung, Büchertisch und Agape zum Ausklang.


nisi dominus

nisi dominus

11. Mai 2025 / 18:00

(Einführungsvortrag: 17:30)

Ensemble Sonocto
capella incognita
Marcus Hufnagl (Leitung)

Nisi Dominus – Musik und Botschaft des Psalms 127

Der Psalm 127 beginnt mit den Worten Nisi Dominus aedificaverit domum… – Wenn der Herr das Haus nicht baut, müht sich jeder vergebens. In eindrucksvollen Bildern thematisiert der Psalm die Vergänglichkeit menschlichen Strebens ohne göttlichen Beistand und den Wert des Vertrauens in die göttliche Fürsorge.

Das Konzert Nisi Dominus vereint bekannte Vertonungen des Psalms von Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel mit weniger bekannten Werken von Franz Tunder, Heinrich Schütz und anderen. Die Vielfalt der musikalischen Stile zeigt die zeitlose Relevanz des Themas in verschiedenen Epochen.


spuren des glaubens

spuren des glaubens

23. Mai 2025 / 19:00

Herbert Graeser (Einführung zur Ausstellung)
Neelam Brader, Ronald Bergmayr, Johannes Dollfuss, Marcus Hufnagl (Musik)

Die bewegte evangelische Geschichte St. Pöltens

Die neue Dauerausstellung bietet einen Einblick in die bewegte Geschichte der Evangelischen Pfarrgemeinde St. Pölten – von den frühen Anfängen im 14. Jahrhundert über die Reformationszeit und die Wiederbegründung im 19. Jahrhundert bis zur heutigen Präsenz. Begleitend veranschaulichen ausgewählte Artefakte und Dokumente einzelne Aspekte der Entwicklung des evangelischen Lebens in St. Pölten. Die Ausstellung basiert auf Forschungsarbeiten von Pfarrer i. R. Mag. Herbert Graeser und lädt dazu ein, die Bedeutung des evangelischen Glaubens und seiner Geschichte in St. Pölten bis in die Gegenwart zu entdecken.

Bei der Eröffnung erklingt die Kantate „Erhalte mich, o Herr, in deinem Werke“ von Georg Philipp Telemann (TWV 1: 499)


orgel im zentrum

orgel im zentrum

24. Mai 2025 / 15:00

Domorganisten Österreichs (Interpreten)

(Start: Konservatorium für Kirchenmusik, Klostergasse 15)

Die Orgel hautnah erleben

„Orgel im Zentrum“ ist bereits zur Tradition geworden. Bei einer Konzertwanderung werden acht stilistisch unterschiedliche Orgeln der St. Pöltner Innenstadt vorgestellt. Sie können aus nächster Nähe gehört, betrachtet und kennengelernt werden. Einführungen und Kurzkonzerte von etwa 20 Minuten bieten ungewohnte Einblicke. Dieses Jahr werden die Orgeln von den Domorganisten Österreichs bespielt, die ihre Kunst an den Instrumenten der St. Pöltner Innenstadt zeigen.

Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit „orgel plus“, der Dommusik St. Pölten, dem Konservatorium für Kirchenmusik sowie verschiedenen Pfarrgemeinden.


cantium canticorum

cantium canticorum

15. Juni 2025 / 18:00

(Einführungsvortrag: 17:30)

Ensemble 15.21
Gottfried Mandlburger (Leitung)

Zwischen Renaissance und Moderne

Das „Canticum canticorum“ ist einer der sinnlichsten Texte der Bibel, ein poetisches Zwiegespräch zwischen Braut und Bräutigam, geprägt von Begehren und Bewunderung. Das ensemble 15.21 schlägt mit seinem Programm eine Brücke zwischen Renaissance und Moderne: Werke von Palestrina, Lechner und Schütz entfalten die musikalische Pracht des Hohelieds, von kunstvoller Polyphonie bis zur expressiven Textausdeutung. Zeitgenössische Kompositionen von Länger, Kerschner und Mandlburger, die als Uraufführungen erklingen, setzen diesen Dialog in moderner Tonsprache fort.


the messiah

the messiah

14. September 2025 / 18:00

(Einführungsvortrag: 17:30)

Ensemble Sonocto
capella incognita
Marcus Hufnagl (Leitung)

Großes Werk – schlanke Besetzung

Georg Friedrich Händels Oratorium The Messiah zählt zu den bedeutendsten Werken der Musikgeschichte. In drei Teilen erzählt es die christliche Heilsgeschichte – von der Prophezeiung und Geburt des Messias über sein Wirken und Sterben bis zur Auferstehung. Kraftvolle Chöre, berührende Arien und tiefgründige Spiritualität machen dieses Werk zeitlos und inspirierend.

In dieser Aufführung erklingt das Werk in einer Kammerbesetzung mit acht Sänger:innen und einem Ensemble auf Originalinstrumenten. Die schlanke Besetzung lenkt den Fokus auf die Klarheit und Ausdruckskraft von Händels Komposition und schafft ein intensives Hörerlebnis.


klangräume

klangräume

19. September 2025 / 19:00

(Einführungsvortrag: 18:30)

Magne Draagen (Orgel)

Tradition und Klangvielfalt

Magne Draagen, gebürtig aus Norwegen und gegenwärtig Organist der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg, wird in einem Konzert an der Orgel unserer Kirche zu hören sein.

Das Programm orientiert sich am „Jahr der Kirchenmusik“ und umfasst Werke, die diese Thematik aufgreifen. In der intimen Atmosphäre der Kirche kommen sowohl die Werke als auch die klanglich vielseitige, kleinere Orgel besonders zur Geltung.


bridge over time

bridge over time

3. Oktober 2025 / 19:00

(Einführungsvortrag: 18:30)

FA Schola Ensemble (Estland)
Hossein Parnia (Santoor)
Dariush Rasouli (Ney)
Hamidreza Ojaghi (Percussion)

Zwischen Orient und Okzident

Das Konzert verbindet mittelalterliche europäische Musik mit orientalischen Traditionen. Das estnische FA Schola Ensemble spielt auf Nachbauten historischer Instrumente wie gotischer Harfe, Flöten und Glockenspiel und ergänzt die Musik durch choreografische Elemente. Persische Musiker bringen mit Santoor, Ney, Daf und Dohol weitere klangliche Facetten ein. Ihre Spielweise eröffnet neue Perspektiven auf rhythmische Strukturen und melodische Entwicklungen. Die Zusammenführung dieser Ausdrucksformen schafft eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und ermöglicht einen interkulturellen musikalischen Austausch.


in_visable company

in_visable company

17. Oktober 2025 / 19:00

(Einführungsvortrag: 18:30)

Roland Bergmayr (Sopran- und Baritonsaxophon,Flöte, Altflöte, Bassflöte, Synthesizer, Loop machines, electronics)
Katharina Holzweber (interaktive Visuals, Tanz)

Synthese aus Klang und Emotion

Ein Musiker, ein Raum, ein außergewöhnliches Instrumentarium: Ronald Bergmayr entfaltet mit Sopran- und Baritonsaxophon, Flöten, Synthesizern und Loop Machines eine Musik die zwischen Komposition und Improvisation oszilliert. Elektronische Basslinien und Rhythmen schaffen die Basis, über der Melodien und Phrasen von Flöte und Saxophon schweben. Wie ein vielschichtiges Gemälde erklingt die Musik in unterschiedlichsten (Klang)Farben und Stimmungen, die Bilder und Emotionen hervorrufen. Unsichtbare Begleiter – Synthesizer und elektronische Ostinati – schaffen Raum für einen faszinierenden Dialog zwischen Struktur und Freiheit. Visuelle Projektionen begleiten die Musik und verstärken die emotionale Wirkung.


los caprichos

los caprichos

7. November 2025 / 19:00

(Einführungsvortrag: 18:30)

Bastian Uhlig (Orgel, Cembalo)
Herwig Zens † (Druckgrafik)

Im Bann Goyas – die Kraft der Fantasie

Große Kontraste, pulsierende Bewegung, Freiheit der Formen – inspiriert von Francisco Goyas Meisterwerken steht los Caprichos im Zeichen der Verbindung von Vernunft und Fantasie. Kom-positionen von José Lidón, Joseph Haydn und Joaquin Tadeo de Murguía spiegeln das musikali-sche Umfeld des spanischen Hofmalers wider und werden von Bastian Uhlig an Cembalo und Orgel interpretiert.

Parallel zum Konzert wird eine Ausstellung mit Druckgrafiken des österreichischen Künstlers Herwig Zens (1943–2017) gezeigt. Die Werke setzen sich intensiv mit dem Schaffen Goyas auseinander, insbesondere mit seinem berühmten Zyklus Los Caprichos, und eröffnen einen faszinierenden Dialog zwischen Musik und Kunst.


friede auf erden

friede auf erden

21. Dezember 2025 / 18:00

(Einführungsvortrag: 17:30)

Ensemble Sonocto
capella incognita
Marcus Hufnagl (Leitung)

Vom Evangelium zur venezianischen Klangpracht

Heinrich Schütz’ Weihnachtshistorie gilt als Meilenstein der Evangelischen Kirchenmusik. Das Werk vereint das Weihnachtsevangelium in Luther-Text mit den klanglichen Einflüssen venezianischer Mehrchörigkeit, inspiriert von Claudio Monteverdi. Die reichhaltige Instrumentierung und der Wechsel zwischen erzählenden Solostimmen und facettenreichen Choreinlagen verleihen der Musik eine besondere Tiefe. Schütz schafft eine eindrucksvolle Verbindung von theologischer Aussagekraft und musikalischer Kunstfertigkeit, die bis heute fasziniert.